Zero Watch – Minimalistische Design-Uhr

01. April 2010 von julian | Erstellt in Design & Inspiration, Innovation, News

Ein alter Freund arbeitet seit einiger Zeit an einem Konzept für eine ziemlich coole Uhr – ohne Kleinteile, Zeiger, Knöpfe oder sonstigen Schnickschnack. Stattdessen ist alles aus einem Guss (ähnlich wie beim MacBook) und die Zeit wird über ein rundes LCD Display angezeigt. Und das Beste zum Schluss – das Projekt befindet sich schon in der Produktionsphase, wann wir die Dinger allerdings an unseren Handgelenken bestaunen dürfen bleibt noch ab zu warten. Aktuelle Infos zu diesem Projekt auf Twitter.

ZERO wrist watch from Robert Dabi on Vimeo.


Design your own hoodie

20. März 2009 von julian | Erstellt in Allgemein

Auf www.hoodieremix.com gibt es einen Design-Wettbewerb bei dem es gilt seinen eigen “Kapuzen-Pullover” zu gestalten. Wettbewerbe dieser Art gibt es ja zuhauf, aber diese Umsetzung ist meiner Meinung nach sehr gelungen.

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(via thefwa.com)


designenlassen.de

07. November 2008 von julian | Erstellt in Allgemein, Design & Inspiration, News

„Designen oder designen lassen, das ist hier die Frage.“ So lautet das Motto, der jüngst gelaunchten Designer-Seite, die damit wirbt, Desings für Logos, Visitenkarten, Flyern, T-Shirts oder sogar ganzen Broschüren von talentierten Designern erstellen zu lassen. Und zwar durch einfache Design-Wettbewerbe, wie man sie von größeren Unternehmen kennt, die sich das Geld für „teure“ Werbeagenturen sparen wollen. (Siehe XING, Becks usw.) Und so einfach geht’s;

Kleinunternehmer Horst Müller mit einem Gespür für Ästhetik wie ein Maulwurf, möchte für seine kleine Gartenbaufirma eine komplette und vor allem billige Geschäftsausstattung. Er besucht also die Seite designenlassen.de und schreibt einen Wettbewerb, über das vorhandene Formular aus. Dabei richtet er sich, für das Preisgeld nach den, von der Seite gegebenen Richtpreisen (min. 100 €, max. 10.000 €). Für ein Webseiten Design werden beispielsweise 450 € empfohlen, also veranschlagt Herr Müller 100 € für seinen neuen Webauftritt. Und schon kann es losgehen. Die auf der Seite registrierten „talentierten Designer“ können nun nach Lust und Laune eine Web-Site gestalten und die Ergebnisse anschließend auf die Seite laden. Der Auftraggeber Müller hat nun die Möglichkeit die Entwürfe zu bewerten oder Feedback zu geben wenn er das möchte oder sich einfach schon mal äußerst kostengünstig Inspirationen oder Ideen zu besorgen, wie das auch oft bei professionellen „Pitch-Ausschreibungen“ passiert, um hinterher womöglich doch alles selbst um zu setzen. Sollte irgendein wirklich talentierter Design Student, der die Kohle dringend nötig hat, sich deshalb dazu motivieren auch ein Layout zu erstellen, welches mit Sicherheit einige Stunden Arbeit erfordert und Herr Müller entgegen aller Erwartungen dieses zum Gewinner ernennt, hat Horst Müller einen schönen Reihbach gemacht und der Student hat sich um ein vielfaches unter seinem Wert verkauft. Selber Schuld möchte man meinen. Schlimmer wird’s aber erst, wenn, wie in diesem Falle Herr Müller keine Ahnung von Stil, benutzerfreundlichem Design (Usability), Proportionen, gestalterischen Grundsätzen usw. hat, sondern einfach aus dem Bauch heraus entscheidet. Genau wie bei der Einrichtung seiner Wohnung. (Buche-hell Wohnwand mit beleuchteter Glasvitrine, Fernsehtisch mit Steinfliesen, Sofa mit lustigem Blumenmuster) Dann nämlich sucht sich der Kleinunternehmer ein mittelgutes bis schlechtes Design aus und verfährt so vermutlich auch bei Visitenkarte und Co. Das Ergebnis ist eine weitere unansehnliche, gestalterische Schandtat in der weiten Welt mit der man sich als Otto-Normalverbraucher unter Umständen herumschlagen muss.

Gerade weil die Zielgruppe kleine Unternehmen, bis hin zu Einzelpersonen sind, die mit Sicherheit keine Marketing Abteilung haben, die sich mit Ihrem Handwerk auskennen, besteht die akute Gefahr von haufenweise dilettantisch ausgeführten Endprodukten, welche die Wettbewerbe gewinnen. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass sich richtig gute Designer, vermutlich mit solch kleinen Preisgeldern überhaupt nicht abgeben werden, weil die Gefahr besteht, dass eben aus genannten Gründen, die guten Umsetzungen nicht einmal beachtet werden und somit die eingesetzte Zeit für die Katz war.

Letzten Endes aber, werden sich daran nur diejenigen stören, die dieses Handwerk professionell ausüben und durch solche Wettbewerbe und Dumpingpreise um Ihren Job gebracht werden. Denn für alle Anderen ist diese Sache ein reiner Gewinn auch wenn die Qualität bisweilen auf der Strecke bleibt. Siehe auch MyHammer.de mit änlichem Konzept. Warum sollte ich auch als Brauerei Beck & Co eine professionelle aber vor allem teure Agentur mit der Neugestaltung meiner Etiketten beauftragen, wenn ich auch einen Wettbewerb dafür ausschreiben und den armen Studenten als Preisgeld dafür Kistenweise Bier hinstellen kann…
Ganz einfache Rechnung. Und jetzt hätte ich gerne eine Website mit 3 Unterseiten, 3 Bildern, einem Kontaktformular und einem Intro… Das Intro ist besonders wichtig. Am besten animiert, wenn’s geht. Das Komplettpaket gibt’s dann für 300 € bei ihrem örtlichen Design-Diskont.


Der ehrlichste Banner im ganzen Web

16. Juli 2008 von Martin | Erstellt in Kaum zu glauben, News

Ich hab ihn gefunden! Und so schaut er aus:

Keine Angst! Er ist nicht mehr klickbar. :)  Das Click Here hatte einen Blink-Effekt und man landete auf einer Greencard-Lotterie Seite.


Pimp the Desktop

27. Juni 2007 von dali | Erstellt in Design & Inspiration, Hilfreiches

Im Blog “behere” findest du eine nette Übersicht zu coolen Seiten mit stylischen Desktops.

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via behere