Euphoria – Dynamik Motion Engine
[youtube IQEx56O73b8]
Mit Euphoria bewegen sich Körper viel natürlicher als mit dem bislang eingesetzten Ragdoll-Verfahren, bei dem sich Körper lediglich wie bei einer einfachen Gliederpuppe bewegen. Euphoria arbeitet in Echtzeit parallel zur Game-Engine und soll zeitaufwendig vorproduzierte Animationen ersetzen können. Spieleentwickler müssen Animationen dadurch nicht mehr mittels Motion Capturing oder Key-Framing vorproduzieren und sparen wertvolle Entwicklungszeit. Ein Animator kann sich vielmehr auf Regie-Anweisungen beschränken, und seine virtuellen Darsteller anweisen, zu rennen, zu springen, zu straucheln oder zu fallen. Er kann seiner Spielfigur sogar eine bestimmte Endpose vorgeben, die diese dann am Ende eines komplexen Bewegungsablaufs einnimmt.
Mit Euphoria reagieren Spielfiguren allerdings auch auf Schläge und Schüsse mit einem bislang nicht gezeigten Realismus. Die Grenze zwischen einem Spiel und der realistischen Darstellung von Gewalt ist daher schnell überschritten. Es ist daher auch zu befürchten, dass Spiele mit Entwicklungen wie Euphoria ihren Unterhaltungs-Charakter verlieren und zurecht in die Kritik geraten.
(via Heise)
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